Junges Wohnen, Junges Leben

Innovatives Wohnprojekt für junge Menschen
Zwei Standorte, ein Ziel: Ein lebendiges Quartier für junge Menschen: flexible Wohnungen, Begegnungsräume und soziale Angebote verknüpfen Wohnen und Kultur vor Ort.
Das soziale Zusammenleben der jungen Mieterinnen und Mieter ist zentraler Faktor der zwei Wohnprojekte in der nördlichen Innenstadt. Geplant sind sowohl Wohngemeinschaften als auch Einzelwohnungen, Begegnungsorte im Innen- und Außenbereich sowie Service- und Kulturflächen. In den Gewerbeflächen entstehen beispielsweise ein inklusives Café in der Schenkgasse 2a als Anlaufstelle für die Bewohner sowie ein Kindergarten und eine Krippe in der Heiligkreuzstraße 24/26.

Der Standort Heiligkreuzstraße
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Das ehemalige Bürogebäude der Wohnbau aus den 1960er Jahren wird saniert, umgebaut und um einen Neubau auf dem Grundstück der Heiligkreuzstraße 24 erweitert. Insgesamt umfasst das Projekt rund 3.000 m² Grundfläche. Das Areal soll bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum schaffen.
Die Nähe zu Innenstadt, Kneipenmeile, Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestelle, Schwimmbad, Kino, Fitnessstudio und weiteren Freizeit-Einrichtungen bietet großes Potenzial. Genau wie der traumhafte Ausblick vom Dach auf die Veste Coburg und über die Innenstadt.
Bachelorstudierende der Hochschule Coburg haben im Jahr 2019 innovative Konzepte für das Gebäude Heiligkreuzstraße 26 und die umliegenden Grundstücke erarbeitet. Ein Jahr darauf lobte die WSCO einen europaweiten Architekturwettbewerb aus – gefördert von der Regierung von Oberfranken. 20 Architekturbüros wurden ausgelost, 16 davon haben individuelle Lösungen für den geplanten Neubau (Heiligkreuzstraße 24) und den Altbestand (Heiligkreuzstraße 26) entwickelt.
Sieger des Wettbewerbs ist das Architekturbüro CKRS aus Berlin, dessen Pläne in naher Zukunft umgesetzt werden sollen. Bei diesem Konzept überzeugte die Verbindung von Alt- und Neubau. Ein besonderes Merkmal: Die Gemeinschaftsflächen der jeweiligen Wohneinheiten, die sich über zwei Stockwerke erstrecken, sowie die große Außentreppe als Begegnungsfläche. Entstehen sollen 46 Wohneinheiten, bestehend sowohl aus Einzelappartements als auch aus Wohngemeinschaften. 21 dieser Appartements werden vom Studierendenwerk Oberfranken angemietet und als Wohnheimplätze an Studierende vergeben.

Der Standort Steinweg
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Co-Kreation im Quartier
Die Sanierungsmaßnahmen leben von partizipativen und öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten, die die WSCO in Kooperation mit jungen Menschen und Kreativschaffenden umsetzt. Workshops, Gruppendiskussionen und Bachelorarbeiten, ein Pop-up Hostel der Hochschule Coburg, eine Balkongestaltung von Wirgestalten e.V. unter dem Motto „Wie willst du leben?“, das Hochschulprojekt „Metamorphose HKS 26“ und die Leerstandsinitiative „Zwischenzeit Steinweg“ haben den Sanierungsprozess in den vergangenen Jahren kollaborativ begleitet. Zusätzlich informier(t)en Quartiersaktionen wie „Licht im Lohgraben“ oder der jährlich stattfindende „Tag der Städtebauförderung“ über geplante Sanierungsmaßnahmen. Der Vogelschwarm stellt eine temporäre gestalterische Aufwertung des Quartiers dar und setzt Akzente für die kommende städtebauliche Veränderung. Mehrere "Steinwegfeste" haben zur Stabilisierung und Förderung des sozialen Miteinanders im Stadtteil beigetragen. Ein Highlight sind die 38. Designtage Coburger 2026 des Coburger Designforums Oberfranken e.V., die im Juni 2026 den Auftakt für den Baubeginn des Jungen Lebens in der Heiligkreuzstraße bilden.








