Durch den Wegfall einer verlässlichen Förderkulisse im Neubaubereich rückt seit 2-3 Jahren wieder verstärkt die Instandhaltung und der aktive Bauunterhalt in den Vordergrund. Dieser ist in den letzten Jahren durch die Neubautätigkeit der WSCO etwas aus dem Fokus geraten.
Die finanziellen Aufwendungen je m² lagen so oft eher im unteren Bereich vergleichbarer Gesellschaften. Hierdurch kam es natürlich auch zu einem gewissen Instandhaltungsstau, den es in den kommenden Jahren abzubauen gilt. Die Aufwendungen haben sich deshalb seit 2024 sukzessive erhöht und liegen aktuell mehr als doppelt so hoch wie noch Anfang der 20-er Jahre. Begünstigt wird dies durch ein reges Interesse der ausführenden Firmen. Waren zuvor manche Aufträge mangels personeller Ressourcen kaum am Markt zu platzieren, gibt es derzeit eine hohe Nachfrage nach Bauaufträgen.
Als sehr schwierig erwies sich in 2025 die Situation im Bereich der künftigen Wärmeversorgung verschiedener Liegenschaften. Durch den Regierungswechsel wurde insbesondere das Gebäudeenergiegesetz in Frage gestellt und eine Reform angekündigt. Es war jedoch nicht absehbar, in welche Richtung die angekündigten Änderungen konkret laufen würden. Entscheidungen hinsichtlich der richtigen Wahl bzw. dem richtigen Zeitpunkt zum Austausch von Heizsystemen waren deshalb oft spekulativ, da z. B. auch die Einspeisevergütungen für PV-Anlagen in Frage gestellt wurden. In Zweifelfällen wurde, trotz evtl. wirtschaftlicher Risiken, jedoch dem Ziel des Klimaschutzes Vorrang eingeräumt.





